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VortragsreihenAktuelle TermineÜbersichtMathematik auf der Bühne ist das Motto eines ganz besonderen Angebots im Rahmen der vielfältigen Veranstaltungen des Bildungszentrums. Lernen Sie Mathematik einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennen, als Sie das vielleicht von der Schule her kennen.
Renommierte Referentinnen und Referenten werden Sie auf eine spannende und ereignisreiche Reise in die Zauberwelt der Mathematik mitnehmen und stets darauf bedacht sein, Sie - den interessierten Laien - nicht zu verlieren und Sie - den Fachmann - nicht zu langweilen. Anschaulichkeit und Verständlichkeit werden deshalb die Wegmarkierungen auf dieser Reise in und um die Mathematik sein. | 19.01.2011 19:00 - 20:30 Uhr | | Prof. Dr. Christina Birkenhake, Universität Erlangen-Nürnberg | | 23.02.2011 19:00 - 20:30 Uhr | | Prof. Dr. Thomas Weth, Universität Erlangen-Nürnberg | | 23.03.2011 19:00 - 20:30 Uhr | | Dr. Annette Vogt, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin [entfiel wegen Forschungsaufenthalt in Griechenland; wird nun nachgeholt am 21.03.2012 19:00 - 20:30 Uhr] | | 11.05.2011 19:00 - 20:30 Uhr | | Prof. Dr. Karin Reich, Universität Hamburg | | 13.07.2011 19:00 - 20:30 Uhr | | Prof. Dr. habil. Renate Tobies, Universität Jena | | 21.03.2012 19:00 - 20:30 Uhr | | Dr. Annette Vogt, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin | | Veranstalter: | | Bildungszentrum der Stadt Nürnberg | | Kooperationspartner: | | | | Konzeption: | | Günter Löffladt, Vorsitzender des Cauchy-Forum-Nürnberg e. V. | | Ort: | | Nicolaus-Copernicus-Planetarium, Am Plärrer 41, jeweils 19:00 - 20:30 Uhr, Einzelkarte vor Ort je 7 €, ermäßigt 5 € |
Zurück zur ÜbersichtVer-rückte Bilder - Nürnberg und die Anamorphosen - Eine Zeitreise von Dürers Perspektivapparaten zum Spielzeug im BestelmeierkatalogZwischen der Stadt Nürnberg und den Anamorphosen besteht ein enger Zusammenhang. Albrecht Dürer lieferte mit seinem Buch „Unterweisung der Messung mit dem Zirkel und Richtscheit“ die theoretischen und praktischen Grundlagen für das Verständnis der Perspektive, die wiederum die Grundlage für die Konstruktion von Längenanamorphosen ist. Erhard Schön (ca. 1491 – 1542) erstellte mehrere der bekanntesten Vexierbilder. Neben den verzerrten Elementen einer Längenanamorphose sind bei senkrechter Betrachtung der Holzschnitte unverzerrte Bildelemente zu erkennen. Die Längenanamorphose wird erst bei Beobachtung unter flachem Winkel entschlüsselt. Die Längenanamorphose des „Meisters HR“ aus Nürnberg (von ihm ist nur das Monogramm "HR" bekannt; Original in der Bibliothek der Universität Erlangen-Nürnberg) ist die erste Darstellung, in der sich die Konstruktionsvorschrift von Längenanamorphosen nachweisen lässt.
Die Liste der Nürnberger Künstler, Kupferstecher, Autoren und Herausgeber, die sich mit Anamorphosen beschäftigten, lässt sich bis ins 19. Jahrhundert fortsetzen. Schließlich war es Georg Hieronimus Bestelmeier, der in seinem „Pädagogischen Magazin zur lehrreichen und angenehmen Unterhaltung für die Jugend“, dem ersten umfangreichen Spielzeugkatalog, ab 1793 verschiedene Anamorphosen zum Verkauf anbot.
Anhand einer Zeitreise vom 16. bis ins 19. Jahrhundert wird die Entwicklung der Anamorphosen, ihrer Konstruktionen und ihr enger Bezug zu Nürnberg bzw. Franken dargestellt. Ein Ausblick ins 20. und 21. Jahrhundert zeigt ihr Vorkommen und ihre Bedeutung in der modernen Kunst, aber auch wo sie uns im täglichen Leben begegnen.
Anmeldung bald online beim Cauchy-Forum-Nürnberg e.V. | 08.06.2012 19:00 - 21:00 Uhr | | Jürgen Becker Einlass 18:00 (Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen)
Kosten: 5,00 € (Erwachsene), 3,00 € (Kinder und Jugendliche), zahlbar vor Ort beim KinderMuseum Nürnberg
Max. 120 Teilnehmer
Teilnahme ab 12 Jahren | | Veranstalter: | | Veranstaltung des KinderMuseums Nürnberg mit Unterstützung des Cauchy-Forum-Nürnberg e.V. | | Kooperationspartner: | | | | Konzeption: | | | | Ort: | | Kinder- und Jugendmuseum Nürnberg – Theatersaal Mummpitz |
Zurück zur ÜbersichtRückblickFalls Sie an unseren früheren Vortragsreihen interessiert sind, können Sie sich hierüber in unserem Archiv näher informieren. Dort finden Sie u.a. auch folgendes: |